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Index |
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Wien
Liechtenauer
Fechter
Die Liechtenauer
Fechter sind ein Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die mittelalterliche
Fechtkunst,
genauer gesagt das Fechten deutscher Schule des 15. Jahrhunderts, wieder
aufleben zu lassen. Seit 2001 sind
wir Mitglied in der HEMAC (Historical European Martial Arts Coalition)
http://www.hemac.org und 2004 gründeten
wir gemeinsam mit Rittersporn und Klingenspiel den österreichischen
Fachverband für hist. Fechten.
Der Verein selbst wurde 1997 von Christoph Kaindel, Walter Engel und Oliver
Walter (welcher nach wie vor der
Obmann des Vereins ist) gegründet und beschäftigte sich anfänglich
mit dem Werk von Sigmund Ringeck.
Dieses Repertoire haben wir zwar noch beibehalten, jedoch wurde es um
Codex Wallerstein, Jeu de la Hache,
Fiori dei Liberi und Hans Leckküchner erweitert und ebenso erhöhte
sich die Anzahl der Mitglieder auf derzeit 15. Auch versuchen wir alle
Aspekte der deutschen Schule abzudecken, was soviel heißt, dass
wir nicht nur mit dem
Langen Schwert trainieren. Das Training im Ringkampf, Dolch, dem langen
Messer, Dussak und Stangenwaffen
steht ebenfalls auf dem Programm.

Die Fechterinnen
und Fechter von Klingenspiel sind eine Gruppe historisch interessierter
Enthusiasten, die sich
dem ernsthaften Studium der Fechtkünste des 16., 17. und 18. Jahrhunderts
widmen.
Die Waffentechniken,
die wir erlernen und üben, unterscheiden sich natürlich je nach
Epoche. Die ältesten Techniken um 1530 (Achille Marozzo) behandeln
den Kampf mit Schwert (Degen) und Buckler, dann kommen
die Übergangstechniken um 1570 (Giacomo di Grassi) dazu, in denen
aus dem Schwert immer mehr ein Degen
(bzw. Rapier - also eine reine Stichwaffe) wird und der Linkshanddolch,
der Einsatz der linken Hand und der
Mantel als Verteidigungswaffe immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Die Rapiertechniken des frühen 17. Jahrhunderts (Ridolfo Capo Ferro,
1610) bilden den Höhepunkt der Rapierkunst,
und nach dessen Prinzipien richtet sich im wesentlichen auch unser Trainingsprogramm.
Die spätesten Techniken, die wir üben, sind die "Transitional
Rapier"- bzw. frühen "Smallsword"-Techniken
des 17. und 18. Jahrhunderts (M. L'Abbat, 1696 bzw. 1734)
Rittersporn
Wir sind
eine Gemeinschaft von Frauen, Männern und Kindern, deren Interesse
an Geschichte nicht beim Umgang
mit einer Waffe, den wir sehr wohl pflegen, aufhört, oder die sich
mit oberflächlichen, romantisierenden
Vorstellungen begnügt.
Unser Interesse und Hauptanliegen gilt dem Versuch diese Zeit hautnah
zu erleben. Sei es als Handwerker, Krieger, Dame, Koch, etc.
Getreu unserem Motto: Armae Victusque (zu deutsch "Waffen-
und Lebensweise") stellen wir erfolgreich Geschichte im Lager oder
in gespielten Szenen bei öffentlichen Veranstaltungen dar.
Fior
della Spada
Wir sind
eine kleine Gruppe von Enthusiasten, die sich der Bologneser Fechtschule
verschrieben haben.
Unsere Hauptquelle ist Achille Marozzos "Opera Nova" von 1536,
mit Ergänzungen und Ausflügen zu den anderen
Autoren derselben Tradition (Manciolino, dall´Agocchie und dem Anonimo
Bolognese).
Unsere Waffen sind derzeit das Spada da lato, das Spadone (2-händiges
Schwert) und der Pugnale Bolognese
(Bologneser Dolch), die Quellen erlauben aber auch eine Ausdehung in den
Bereich der Stangenwaffen.
Der unbewaffnete Teil des Trainings basiert auf den Prese Marozzos ebenso,
wie Petters "Worstelkoonst".
Das Training
basiert auf den Assalti und Abattimenti, den Übungs- und Gefechtsformen,
wie sie von den Autoren
aufgezeichnet wurden. Anhand dieser werden Prinzipien, Techniken und deren
Anwendung erarbeitet.
Im freien Combattimento können diese dann in einem locker-sportlichen
Kampf mit Shinais angewendet und
vertieft werden.
Nominibus
Vacantes
Der Verein
Nominibus Vacantes beschäftigt sich mit der Darstellung einer Söldnergruppe
im Zeitraum 1450 bis 1480
im Gebiet rund um Baden bei Wien. Wie es sich für eine ordentliche
Söldnergruppe gehört, umfaßt dies die
Lebensweise der Söldner und ihres Trosses und beinhaltet außer
den Fechttechniken auch das Handwerken.
Dieses Wissen versuchen wir im Zuge von Mittelalterfesten den Leuten weiterzugeben,
während wir uns selbst
durch den Besuch von Seminaren, Veranstaltungen und Museen sowie der Arbeit
mit historischen Quellen ständig
fortbilden.
Wiener
Fecht- und Ausdauersport Runde
Wir sind
eine kleine Gruppe von Freunden, die sich auf der Suche nach der Fechtkunst
befinden. Der Kern unseres Interesses liegt in der Deutschen Schule
des ausgehenden 14. und des 15. Jahrhunderts - und dort speziell im langen
Schwert. Das ist für uns der Ursprung, der daher auch unsere meiste
Aufmerksamkeit erhält. Wir lernen und üben nach den Manuskripten
der Liechtenauer Nachfolger: codex 44A8 /Peter von Danzig, mscr. dresd.
c487 /Sigmund Ringeck, ms3227a /Nürnberger Handschrift und cgm582
/Johannes Leckküchner (Messer).
Darüber hinaus halten wir es auch für sinnvoll, zeitlich über
den Tellerrand zu blicken. Daher bemühen wir uns, auch den Umgang
mit Rapier, Épée de cour und modernen Sportwaffen wie Florett
und Degen zu verstehen und zu erlernen.
Obwohl wir Fechtkunst in erster Linie als Kampfkunst und als
Selbstverteidigung betrachten, soll auch der sportliche Aspekt
nicht zu kurz kommen. Seit je ist es so, dass der Erwerb von Fähigkeiten
für den Kampf immer mit einer sportlichen Betätigung (Training
und Vergleich des persönlichen Fortschrittes) verbunden war. Wir
bemühen uns um einen modernen Zugang zu einer alten Kunst.
Ausdauersport (Schwimmen, Laufen, Radfahren) stellt für uns eine
sehr wichtige Ergänzung zum Fechten dar, denn nur durch eine entsprechende
Konstitution ist man den körperlichen Herausforderungen des Fechtens
gewachsen und kann sich trotz der Belastung noch frei bewegen und sich
selbst bzw. die Situation kontrollieren.
CORPORE SANO CERTAMEN SANVM
Niederösterreich
Sportunion
Sankt Pölten - Wölfe zu Dunkelstein

Der Sport-Union-Fechtverein
Die lange Schneyd befasst sich in sportlicher und historischer
Hinsicht mit den
Fechtkünsten des ausklingenden Mittelalters. Die Gruppe hat im September
2010 zusammengefunden, im April 2011
wurde der Verein mit 10 Mitgliedern gegründet. Vereinssitz ist Grub/Wienerwald
(südlich von Wien).
Trainiert
wird in Sittendorf mit dem Schwerpunkt Schwert zu anderthalb Hand,
unser Interesse gilt aber auch
dem
langen Messer, dem Dolchkampf, Ringen und anderen historisch
verbürgten und überlieferten Kampfkünsten.
Wir freuen
uns über jeden Besucher und über jeden Input, der unser Hobby
und unser historisches Wissen
bereichert.
Oberösterreich
Sportunion
Puchenau, Oberösterreich
Historisches
Fechten mit dem Rapier, nach Salvatore Fabris (1544-1618) und Ridolfo
Capoferro (1610).
Das Fechten mit dem Rapier gilt als die Urform des heutigen Fechtsports,
noch vor der Trennung
in die Fechtsparten Florett, Degen und Säbel und den einschränkenden
Reglementierungen des
heutigen Sportfechtens (Angriffsregeln, Trefferflächenbeschränkungen
usw.). Die schriftlich überlieferten
Lehren der Rapier-Fechtmeister des 16. und 17 Jhds. dienten hierbei nicht
dem Sieg im sportlichen Wettkampf
sondern dem Überleben der Schüler in den damals häufig
ausbrechenden Degenscharmützel und Duellen.
Die Mitglieder der Puchenauer Fechtgruppe trainieren verstärkt das
körperlich schwierige, jedoch sehr elegante
Fechtsystem des Salvatore Fabris, welches sich vieler Formen des höfischen
Tanzes dieser Zeit bedient und
daher besonders interessante Bewegungsabläufe bietet.
Das Training teilt sich hierbei in körperliche Grundübungen
(Aufwärmen, Dehnen, spezifisches Muskeltraining und Koordinationsübungen),
danach dem Üben der verschiedenen Fechtpositionen und der grundlegenden
Bewegungsmuster und anschließend dem Erlernen der eigentlichen Fechtstücke
mit dem Rapier in Partner- oder Spiegelübungen. Mehr als die Hälfte
des Trainings ist für das freie Fechten (Duellsituation) vorgesehen.
Die Schutzausrüstung und die speziellen Trainingsrapiere erlauben
hierbei das Treffen des Gegners in voller Geschwindigkeit und Kraft.
Gefochten wird mit Trainings-Rapieren, welche in Gewicht, Form und Balance
den historischen Originalen exakt entsprechen.
Lediglich die Klingen sind flexibler und stumpf. Als Beiwaffe kommt der
Linkshand-Dolch oder die Cappa (Mantel) zum Einsatz, da Fabris auch diese
Varianten technisch abdecken kann. Seit heuer wird als Ergänzung
auch mit dem Hofdegen nach Joan Heinrich Eich und dem Säbel nach
Hutton gefochten.
Steiermark
Burgenland
Kärnten

Der gemeinnützige
Kulturverein Soldknechte Compania Carantania hat sich zum Ziel gesetzt
das Mittelalter lebendig
und authentisch darzustellen und interessierten Personen und Gruppen hautnah
zu präsentieren. Dafür benutzen
wir ausgewählte wissenschaftliche Literatur und Quellen und arbeiten
mit dem Institut für Geschichte an der
Universität Klagenfurt zusammen. Bei unseren Auftritten und Vorführungen
legen wir besonderen Wert auf eine
lebendige und anschauliche Vermittlung von Informationen sowie auf eine
umfassende Darstellung unserer
ausgesuchten Rollen/Personen.
Neben unseren
Tätigkeiten als Mittelalterverein praktizieren und unterrichten wir
(durch unseren direktorischen
Obmann und Fechtlehrer Marcel Dorfer) historisches Fechten (hauptsächlich
langes Schwert, Dolch, Ringen,
Schwert und Buckler/Schild, Mordaxt etc.) nach Fechtbüchern v. a.
aus dem 15. und 16. Jahrhundert, wobei wir
keiner speziellen Schule streng anhängen, jedoch streben, bei unseren
Interpretationen ein möglichst konsistentes
System zu wahren bzw. zu erlangen.
Salzburg

Der Verein
Indes hat es sich zum Ziel gesetzt, historische europäische Kampfkunst
wieder zu beleben.
Dies machen wir an drei unterschiedlichen Standorten und doch in ständigem
Austausch untereinander. Auf
Grundlage historischer Fechtbücher wird sowohl waffenloses Ringen,
als auch der Kampf mit Dolch, langem Messer,
langem Schwert und weiteren Waffen erforscht, trainiert und unterrichtet.
Indes, was
soviel wie gleichzeitig oder währenddessen bedeutet, steht in der
Kampfkunst dafür, die eigene Aktion
während der Aktion des Gegners auszuführen und diesen so zu
bezwingen. Welche Bedeutung das Wort "indes"
auch für Fechtmeister der damaligen Zeit hatte, zeigt folgendes Zitat
aus dem Fechtbuch des Meisters Ringeck
aus dem Jahre 1440:
"Indes ist ein scharpffes wort, damitt alle fechter verschnitten
werden by des worts nichten wissen. Vnd das wort "indes" ist
och der schlissele, damit alle kunst des fechtens uffgeschlossen wirt."
Das
"Indes-Handeln" wird hier als der Schlüssel zur hohen Kunst
des Fechtens bezeichnet und galt wohl als ein wesentliches Konzept, um
aus einem (sportlichen oder auch ernsten) Gefecht siegreich hervorzugehen.
Für
uns steht der Begriff "Indes" stellvertretend für das Ideal
des meisterlichen Fechtens. Nach eben diesem Ideal zu streben, ist Ziel
und Zweck unseres Vereins.
Auch
vertreten in Oberösterreich und Kärnten!
Tirol
Vorarlberg

Wir sind
eine unabhängige Gruppierung, die es sich zum Ziel gemacht hat, den
Schwertkampf, wie er im Mittelalter
gepflegt wurde, wieder lebendig werden zu lassen. Als Quellen dienen uns
dabei mittelalterliche Fechtbücher, die
von den damaligen Meistern verfasst wurden. Anhand dieser Schriften rekonstruiren
wir die jeweiligen
Techniken. Dabei legen wir Wert auf Authenzität und Wirksamkeit.
Kernpunkt unseres Trainings ist die
Deutsche Schule.
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